Starthilfe für Flüchtling

Fahrernachwuchs ist Mangelware. Schüler für eine Kraftfahrer-Ausbildung zu begeistern, ist oft schwer. Doch für Xhulian Halili wurde ein Traum wahr.

Getroffen haben wir den heute 18-Jährigen 2017 bei einem unserer regelmäßigen Schulbesuche, bei denen wir den Beruf des Lkw-Fahrers und Beschäftigungsmöglichkeiten in unserem Unternehmen vorstellen. An der Hauptschule Kamen stand Xhulian Halili gerade kurz vor seinem Abschluss. Wie es danach weitergehen sollte, wusste er ganz genau: Er wollte Kraftfahrer werden. Daher sprach er unseren Fahrertrainer Helge Kell direkt an und nur wenig später luden wir ihn zu einem Schnupperpraktikum ein. Im Führerhaus machte er direkt eine gute Figur, sodass wir ihm gerne eine Ausbildung ermöglicht haben. Nicht nur wir sind darüber sehr glücklich. Xhulian Halili: „Lkw-Fahren fand ich schon als Kind total spannend. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Ausbildung bei Steden machen kann.“

Unterstützung bei Wohnungssuche und Führerschein

Ursprünglich stammt unser Auszubildender aus Albanien. Mit 15 Jahren kam er ohne seine Familie nach Deutschland. Er besuchte die Hauptschule Kamen, wohnte in einer Wohngruppe und lernte deutsch. Zwei Jahre später begegneten wir ihm zum ersten Mal. Um dem damals 17-Jährigen den beruflichen Start zu ermöglichen, haben wir ihm bei den bürokratischen Hürden geholfen und bezahlten seinen Pkw- als auch Lkw-Führerschein. Dafür besuchte Halili die Hoffmanns Fahrschulen in Hamm. Zusätzlich unterstützten wir ihn bei der Suche nach einer Wohnung in der Nähe unseres Hauptsitzes in Unna.

Arbeitstag eines Berufskraftfahrers beginnt früh und endet auch mal später

Dass der Arbeitstag eines Berufskraftfahrers oft schon sehr früh beginnt, stört den 18-Jährigen nicht. Wie alle unsere Fahrer ist er ausschließlich im Nah- und Regionalverkehr unterwegs sind, sodass er seine Abende immer Zuhause verbringen kann. Und wenn er doch mal länger unterwegs ist – gegen Staus sind auch wir machtlos – macht Xhulian Halili das nicht viel aus: „Ich habe immer noch genug Zeit, um mich mit Freunden zu treffen oder mich noch im Fitnessstudio auszupowern.“ Am Wochenende schläft er dann aber gerne auch ein bisschen länger.

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